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Pitz auf neuen Wegen
In Hofolding hat die Jugend Vorrang
Hofolding; Als mausetot galt die Tischtennisabteilung des TSV Hofolding, als vor drei Jahren der Spielbetrieb bei den Erwachsenen eingestellt wurde, weil keine Mannschaftsstärke mehr zu erzielen war. Was danach kam, mutet wie ein Märchen an. Florian Pitz, heute Abteilungsleiter in Hofolding, wurde von einigen Eltern angesprochen, ob er sich nicht "da hinten in der Halle" um ein paar Jugendliche kümmern könne die ebenso leidenschaftlich wie trainerlos Pingpong spielten. Pitz war bereits anderswo im Training engagiert, fand die neue Aufgabe aber reizvoll und die führungslosen Buben sympathisch. So baute er, neuerdings unterstützt von der bayernweit bekannten Trainerin Silvia Pranjkovic, eine Jugendabteilung auf. Demnächst spielt das erste Jugendteam als Aufsteiger bereits in der 2. Bezirksliga. Matthias Kroker und Marco Jäckel haben dafür Unterstützung bekommen durch Daniel Heinen vom TSV Unterhaching und Florian Nassauer von der SpVgg Höhenkirchen. Dafür mußte kurioserweise Fabian Brandmayer für ein Jahr dem SV Helfendorf überlassen werden, weil er die Altersgrenze überschritten hatte. In Hofolding wird es erst in einem Jahr ein Erwachsenteam geben. Aufsteiger in die 1. Kreisliga ist die zweite Jugend, die dritte Garnitur machte sogar einen Satz von der dritten in die erste Kreisliga, so daß ein guter Unterbau besteht. Ein viertes Bubenteam mit sehr jungen Kräften versucht sich erstmals in der dritten Kreisliga. Neu hinzu kommen die Mädchen, die in der Kreisliga starten werden. Die Situation, daß ein Verein keine Erwachsenen-, wohl aber Jugendteams hat, dürfte in Zeiten der Nachwuchssorgen vieler Vereine in Südbayern einmalig