Tischtennis
Warum das eigene Ich der größte Gegner sein kann oder die Frage, warum gutes Aussehen so wichtig ist.
Eine Sache wussten wir jedoch ganz genau. Gutes Aussehen ist extrem wichtig, daher musste auf jeden Fall ein neues Trikot her, um sich von der Masse abzuheben und die Zusammengehörigkeit der Mannschaft zu stärken. Egal wie schlecht das Spiel an sich ist, Hauptsache man sieht gut aus dabei...
Aber, so schlecht waren die Spiele eigentlich gar nicht, besonders nicht für das erste Mal. Gegen unseren Gegner, die vierte Mannschaft des SV Schwarz-Weiß München 1931 (wohl der einzige Verein, der vier Damenmannschaften, aber nur eine Herrenmannschaft hat), konnten wir zwar nur ein Spiel für uns entscheiden (Larissa Gajewi mit einem fulminanten Sieg), aber es gingen viele Sätze entweder in der Verlängerung oder 11:9 verloren.
Und damit wären wir beim zweiten Thema. Irgendwie habe ich persönlich noch nicht zu meiner optimalen mentalen Stärke gefunden (vielleicht sollte ich mir doch mal die CD von Jens zu Gemüte führen...). Und genau dann wird es schwierig, wenn man nicht nur gegen den Gegner, sondern zusätzlich gegen das eigene Ich (vor allem gegen die eigene Nervosität) spielen muss. Aber Übung macht den Meister und Routine ist alles...
Daher muss man sagen, dass das Endergebnis 6:1 für den SV Schwarz-Weiß München 1931 härter aussieht, als es tatsächlich ist und wir mit unserer Leistung durchaus zufrieden sein können. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - oder wie heißt es so schön - dann wären die Gelernten alle Deppen!
Mädels - weiter so, darauf können wir aufbauen!
Besonderen Dank nochmal an Caro, die uns trotz gerade erst ausgeheilter Nierenbeckenentzündung nach Kräften unterstützt hat.
In diesem Sinne - bis 17.10.2009 (10.00 Uhr) - da geht es gegen den SV Neuperlach - Jungs, ihr seid herzlich willkommen!
Grüsse von irgendwo aus dem nirgendwo
Dani